Multi-Luft Sensor

MAß­GESCHNEI­DERTE ÜBER­WACHUNG DER LUFT­QUALITÄT

Der Multi-Air-Sensor ist einfach zu installieren und lässt sich umfassend konfigurieren. Er unterstützt bis zu drei werkskalibrierte Hochpräzisionssensoren sowie bis zu vier zusätzliche MEMS-Sensoren und ermöglicht so die Überwachung einer Vielzahl von Gasen und Partikeln.

Die Einrichtung erfolgt über die Inamata-App, und die Verbindung zur Plattform wird per WLAN, LoRaWAN oder LTE hergestellt. Zudem ermöglicht ein Display am Gerät die Anzeige von Messwerten vor Ort.

Multi-Luft Sensor Configurator

Quellen der Luftverschmutzung

Die Luftschadstoffe, die die Allgemeinheit betreffen, stammen hauptsächlich aus weit verbreiteten, alltäglichen Quellen. Fahrzeugabgase setzen Stickoxide, Feinstaub und Kohlenmonoxid frei, insbesondere in städtischen Gebieten. Auch die Stromerzeugung, die Beheizung von Wohngebäuden, die Landwirtschaft und die Müllverbrennung emittieren Schwefeldioxid, ozonbildende Chemikalien und Feinstaub. Diese kombinierten Quellen erzeugen eine Hintergrundluftverschmutzung, der die Menschen bei ihren täglichen Aktivitäten zu Hause, im Freien und auf dem Arbeitsweg ausgesetzt sind.

In Industrieanlagen sind Arbeiter konzentrierteren Schadstoffen ausgesetzt, die direkt mit spezifischen Prozessen zusammenhängen, wie beispielsweise chemischen Dämpfen, Lösungsmitteln, Metallrauch und Stäuben aus der Fertigung, dem Schweißen, der Raffination oder dem Materialumschlag. Diese Belastungen können auch die Arbeitsproduktivität beeinträchtigen: Eine aktuelle OECD-Studie ergab, dass höhere Feinstaubwerte (PM2,5) ursächlich mit messbaren Produktivitätseinbußen auf Unternehmensebene verbunden sind. Ein Anstieg um 1 µg/m³ geht mit einem Rückgang der Produktivität pro Arbeiter um etwa 0,55 % einher. Dies deutet darauf hin, dass schlechtere Luftqualität sowohl die Leistung als auch die Gesundheit beeinträchtigt.

Luftqualitätsbedingungen überwachen

Luftqualitätsbedingungen überwachen

Nutzen Sie die Dashboards von Inamata, um die Luftqualität in Ihren Einrichtungen und Standorten stets im Blick zu behalten. Verfolgen Sie Gaskonzentrationen und Feinstaubbelastungen im Zeitverlauf, vergleichen Sie aktuelle Messwerte mit historischen Daten und erkennen Sie frühzeitig Unregelmäßigkeiten. Ergreifen Sie bei potenziellen Gefahren Korrekturmaßnahmen, bevor die Bedingungen unsicher werden. Die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Luftreinhaltung sollte überprüft werden, um sicherzustellen, dass die Luftqualität wieder ein akzeptables Niveau erreicht hat. Historische Daten helfen dabei, die Wirksamkeit der Korrekturmaßnahmen zu bestätigen und wiederkehrende Belastungsrisiken frühzeitig zu erkennen.
Für behördliche und arbeitsschutzrechtliche Zwecke sollten monatliche oder jährliche Berichte erstellt werden, um die Einhaltung der Vorschriften zu dokumentieren. Diese Aufzeichnungen können auch bei Audits oder Unfalluntersuchungen hilfreich sein und liefern eindeutige Nachweise für die Einhaltung der Umwelt- und Arbeitsschutzbestimmungen.